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Abenddämmerung
in den Karpaten: Weit im Westen versinkt die Sonne über
den Höhenzügen des Muntii Retezat, die Täler
füllen sich allmählich mit Nebel und die Schäfer
ziehen mit ihren Herden über die endlosen Weidegründe
Transsylvaniens in Richtung ihrer Nachtlager. Als unser
Camp-Fire anfängt zu prasseln, dringen die Heulrufe
von ganz weit entfernten Wolfsrudeln bis an unsere Ohren:
Offroad-Abenteuer in Rumänien!
Am nächsten Morgen klettern wir aus unseren Zelten,
heißer Kaffee dampft aus unseren Alu-Bechern, das
Lagerfeuer wird noch einmal kurz angeschürt, wärmt
uns, bevor wir das Camp abbrechen. Die Fahrzeuge werden
durchgecheckt und nach der Fahrerbesprechung ertönt
der Ruf: "Aufsitzen... fahren wir weiter!"
Teilweise liegen die Tracks so hoch, dass
Wolken über die Kämme streifen. Die sehr selten
befahrenen Fahrspuren sind dann kaum noch auszumachen und
schwer zu koppeln.
Wer sich hier nicht auskennt, verirrt sich
gnadenlos.
Langeweile raus... Untersetzung rein! Das
ist das Motto dieser Rumänien-Reise. Um unsere Tagesziele
zu erreichen, erwarten uns Offroad-Etappen über kernige
Tracks: ausgewaschene Hohlwege verlangen volle Konzentration
von den Fahrern. Unsere Geländewagen winden sich in
die Verschränkung und queren vom Schmelzwasser ausgespülte
Erosionsrinnen. Sprudelnde Gebirgsbäche werden durchfurtet.
Stufige
Anstiege führen uns "Top of Mountain" mit
grandiosen Rundumsichten über endlose Bergwälder.
Und am Horizont kommt er langsam in Sicht: ... der Tartaren-Pass!
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