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Zeitsprung! 106 nach Christi im heutigen Rumänien:
Die tiefe Stille der endlosen Karpaten-Wälder durchdringt
ein unheimliches Geräusch ... das Marsch-Geräusch
von 60.000 römischen Legionären! Kaiser Trajan
hat die 11 besten Legionen Roms ins Reich der Daker entsandt,
um den abtrünnigen Daker-König Decebalus endgültig
zu unterwerfen.
Berittene Späher haben einen Weg durch die tiefen Bergwälder
ausgekundschaftet, dem jetzt der Haupt-Tross folgt. Ziel
ist eine entlegene Schlucht. Hier versteckt sich die Hauptstadt
der Daker: Sarmizegetusa! Die Stadt schützt sich durch
meterdicke Mauern. 7 mächtige Festungen verteidigen
die Zugänge zur Schlucht. Dieses Bollwerk hat bisher
niemand überwunden.
Doch
die Militär-Technik der Römer ist überlegen.
In kürzester Zeit errichten die erprobten Legionäre
Belagerungstürme, Katapulte und Schanzanlagen, die
so mächtig sind, dass man deren Fundamente heute, fast
2000 Jahre später, noch sieht. Diese Region ist so
abgelegen, dass viele dieser gut sichtbaren, historischen
Stätten noch nicht einmal archäologisch untersucht
wurden.
So abgelegen, dass man einen Geländewagen braucht,
um all dies zu entdecken! Die rumänischen Karpaten,
das sind tiefe Wälder, die nur über abenteuerliche
Wege bezwungen werden können, kristallklare Bergseen,
verträumte Holzdörfer, rauschende Furtstellen,
orthodoxe
Klöster, bizarre Burganlagen, so wie die Burg von Vlad
Tepes Draculea, dem Vorbild für die Dracula-Saga...!
So tief und unheimlich wie die Karpaten für die Römer
gewesen sein mögen, um so größer wurde der
Sieg über die Daker mit einem mächtigen Triumph-Zug
durch die Straßen Roms gefeiert. Und der siegreiche
General erhielt von Kaiser Trajan den Ehrentitel: "Stern
der Karpaten"
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