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"Puerto transitable der Pass ist frei!",
ruft uns der alte Hirte am Nordhang des Maladeta-Massivs
zu. Auf einer abenteuerlich ausgesetzten Piste geht es empor.
Serpentine reiht sich an Serpentine, längst haben wir
die Baumgrenze hinter uns gelassen. Unser nächstes
Camp liegt hoch in den Bergen. Das Feuerholz wurde deshalb
bereits im Tal geschlagen. Nun ist der Dachträger vom
Geländewagen des Scouts mit armdicken Ästen schwer
bepackt. In jeder Kehre schwankt sein Land Rover verdächtig.
Immer
höher geht es hinauf, bis wir ein traumhaftes Hochtal
erreichen. Weit schweift der Blick über das Val d´Aran,
eines der ganz tiefen Taleinschnitte in den zentralen Pyrenäen.
Umgeben von würzig duftenden Bergwiesen errichten wir
unser Camp und noch bevor es dunkel wird, knistert das Lagerfeuer.
Am
nächsten Morgen steuern wir auf alten Schmugglerpfaden
Richtung Westen.
Wir kommen in die Hochtäler des Aragón. Auf
unserem Weg dorthin liegen immer wieder die verlassenen
Bergdörfer der Katalanen. Die Abgelegenheit der Gegend
zwang sie zur Aufgabe ihrer Siedlungen. Eines der Geisterdörfer
durchstreifen wir. Wie ein Adlerhorst liegt es hoch auf
einem Felsen-Sporn. Absolute Stille herrscht
in den schmalen Gassen. Nur die fernen Schreie eines
Steinadlers sind hoch über uns zu hören ...
Kaum
ein Gebirge zeigt so viele Kontraste wie die Pyrenäen:
Schroffe Felsen, vereiste Gipfelgletscher, wilde Schluchten,
glasklare Bergseen, Höhlen, seltene Tiere, abgeschiedene
Täler, in denen uralte Gebräuche noch heute fortleben...
und natürlich eines ganz besonders: Traumhafte Offroad-Pisten!
Die
Pyrenäen sind noch immer ein grandioses Naturerlebnis
und waschechtes Offroad-Abenteuer in Europa...
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