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REISEVERLAUF
1.
Tag
Gegen Mittag beginnt mit der Einschiffung der Geländewagen
im Hafen von Genua (Italien) unser Abenteuer.
Über Nacht bringt uns die Fähre nach Afrika.
2.
Tag
Bei Ankunft im Hafen von Tunis können wir schnell in
das Landesinnere starten, denn die Einreiseformalitäten
konnten wir für unsere Gruppe bereits an Bord des Schiffes
erledigen. Bereits eine Stunde nach dem Verlassen von Tunis
beginnt unser Offroad-Abenteuer. Über eine 40 Kilometer
lange Strand-Etappe fahren wir über den 100 Meter breiten
Sandstrand entlang der vollkommen menschenleeren, afrikanischen
Küste und errichten in den Strand-Dünen unser
erstes Camp, unsere erste Nacht in Afrika!
3.
+ 4. Tag
Unsere Verbindungsetappe in die Wüste beginnt. Kurz
hinter Gabès verlassen wir die Küstenstraße
und fahren durch die bizarren Höhenzüge des Berglandes
von Dahar Richtung Sahara. Südlich von Matmata rollen
wir an verwunschenen Berg-Oasen vorbei, in denen die Berber-Siedlungen
wie Schwalbennester in die Felswände gebaut oder in
Form von Höhlen in das Gestein getrieben wurden. Fremdartig
und faszinierend zugleich!
Die letzten Palmen-Haine, aus denen uns im vorbeifahren
Einheimische bei der Feldarbeit zuwinken, lassen wir hinter
uns und dann öffnet sich der atemberaubende Blick auf
das endlose Sandmeer: Die ersten Ausläufer der Sahara!
Bei Sonnenuntergang schlagen wir unser Camp am Fuß
der ersten Dünen auf.
Das Ziel unserer Reise sind aber nicht gleich die ersten
Dünen, unser Ziel sind die ganz großen Dünen
des "Grand Erg Oriental"!
Erst
hier findet man die echte Sahara mit wirklich beeindruckenden
Sand-Formationen. Und damit sich hier keine unerfahrenen
Geländewagen-Gruppen verirren, darf man dieses Gebiet
nur mit staatlicher Genehmigung befahren. Uns liegt eine
solche staatliche Genehmigung vor. Ein echtes Sahara-Abenteuer
ist unserer Gruppe damit garantiert.
5.
Tag - 12. Tag
Trotz
guter Ausrüstung gelingt ein
erfolgreiches Vorrankommen in der Sahara nur dann, wenn
man die Wüste nicht bezwingen will, sondern sie versteht!
So hat der Sand der Dünen bei Tagesanbruch, nach den
kühlen Wüstennächten, seine höchste
Tragfähigkeit. Gegen Mittag, wenn die Sonne im Zenit
steht und im gleißenden Licht die Luft über den
Dünenkämmen zu flimmern anfängt, erkennt
das menschliche Auge kaum noch Strukturen und das Auffinden
der optimalen Linie wird immer schwieriger. Wenn dann am
späten Nachmittag die Hitze ihren Höhepunkt erreicht
hat, lässt die Tragfähigkeit des Sandes immer
mehr nach und ein Vorrankommen wird immer schwerer...
Wir passen unseren Tagesablauf deshalb geschickt diesen
Bedingungen an. So brechen wir unsere Camps bereits in den
Morgenstunden ab und kommen unter den günstigen Bedingungen
der ersten Tageshälfte besonders gut vorran. Wenn
dann die fahrtechnischen Bedingungen am späten Nachmittag
ungünstiger werden,
schlagen wir bereits unser jeweils nächstes Camp auf.
So können wir Dünenformationen bewältigen
und Ziele erreichen, an denen unerfahrene Gruppen scheitern
und haben in den abendlichen Camps genügend Zeit, um
die Ruhe der Sahara und die faszinierenden Sonnenuntergänge
in der Wüste zu genießen.
13.
Tag
Der Rückmarsch Richtung Tunis beginnt. Vorbei an verwunschenen
Bergoasen und beeindruckenden Zeugnissen der römischen
Besiedlung Nordafrikas, den Filmkulissen und den Drehorten
von "Krieg der Sterne" und "Der englische
Patient" geht es zurück Richtung Nordküste.
Über die sogenannte "Rommel-Piste", eine
vom deutschen Afrika-Korps angelegte Versorgungspiste aus
dem 2. Weltkrieg, kommen wir voran.
14.
Tag
Bevor wir morgen auf die Fähre gehen, verbringen wir
unsere letzte Nacht in Afrika in einem orientalischen Hotel
kurz vor Tunis. Wir lassen unsere Geländewagen im Innenhof
des Hotels stehen und fahren mit mehreren Taxis bis in die
Altstadt von Tunis. Die Mentalität afrikanischer Taxifahrer
wird dabei nur noch vom exotischen Treiben in den Souks,
den Märkten der Altstadt, übertroffen. Ein letztes
Mal spüren wir den Zauber von tausendundeiner Nacht.
Die Luft ist angefüllt vom Duft orientalischer Gewürze
und dem Rufen der Marktschreier. Waren aus allen Teilen
des Orients werden feil geboten: Teppiche, Wasserpfeifen,
Krumm-Säbel, Datteln und Feigen, Weihrauch, orientalischer
Schmuck aus Gold und feinstem Silber...
Die eingetauschten tunesischen Dinar dürfen nicht wieder
ausgeführt werden, so wird um unser letztes Geld geschachert,
was der Kaftan hergibt. Schnell haben wir an der orientalischen
Handels-Mentalität Gefallen gefunden und feilschen
nach Lust und Laune, bis ein Preis gefunden ist, der alle
zufrieden stellt. Wie langweilig dagegen der Einkauf in
einem europäischen Shopping-Center ist, wird uns erst
jetzt bewusst...
15.
Tag
Ein kleines Bakschisch hier und ein
kleines Palaver dort, ein kleines Geschenk für die
Kinder des tunesischen Zollbeamten und schneller als erwartet
sind für unsere Gruppe die afrikanischen Ausreiseformalitäten
erledigt und wir rollen gegen Mittag zurück auf die
Fähre.
16.
Tag
Am frühen Nachmittag erreicht
unsere Fähre wieder den Hafen von Genua in Italien,
wo unser Sahara-Abenteuer endet. Die
Erinnerungen an dieses einmalige Abenteuer und die "Faszination
Wüste" werden bei keinem unserer Teilnehmer jemals
verblassen...
Schwierigkeitsgrad:
xxxxx
Termine:
03.-18. November 2012
05.-20. Januar 2013
Besonderheiten:
Diese Reise ist auch für Sahara-Einsteiger
gut geeignet!
Für
den professionellen Ablauf einer solchen Reisen ist es erforderlich
mit 2 Organisationsfahrzeugen eine solche Reise zu unterstützen.
TC-Offroad-Trekking stellt deshalb 2 komplett ausgerüstete
Orga-Fahrzeuge ab, die die komplette Wüsten-Ausrüstung
an Bord haben. Als Teilnehmer von TC-Offroad-Trekking brauchen
Sie also keine kostenspielige und sperrige Ausrüstung
(z.B. Sandbleche) selber beschaffen und mitführen.
Soetwas wird selbstverständlich von uns gestellt und
auch in unseren Organisationsfahrzeugen transportiert!
Leistungen:
-
Teilnahme an der "TRANS-TUNESIA-TOUR 2012"
- gemeinsame Anreise ab / bis Genua, Italien
- deutsche Reiseleitung mit ortskundigen und einheimischen
Scouts
- zum TC-Offroad-Team gehört ein deutscher Arzt und
ein Kfz-Meister
- alle Genehmigungen liegen schriftlich vor (Info)!
- 2x Hotel-Übernachtung in 4-Sterne Hotels
- Einzelzimmer, bzw. Doppelzimmer, wenn Sie zu zweit teilnehmen
- landestypisches Begrüßungs- und Abschlußmenü
in den Hotels
-
ansonsten Camp-Übernachtungen auf sehr schönen
Campstellen in der Wüste
- jedes
Fahrzeug erhält von uns leihweise ein sehr gutes Funkgerät
- Reisesicherungsschein
- Reiserücktrittsversicherung
-
Durchführungsgarantie (Info)
-
auf
Wunsch individueller Teilnehmer-Aufkleber (Foto)!
-
exklusiv nur für Teilnehmer dieser Reise gibt es als
Erinnerungsgeschenk an die "Trans-Tunesia-Tour"
hochwertige Landkarten mit eingedrucktem Streckenverlauf
Reisepreis
inklusive Mehrwertsteuer:
1.690, Euro pro Geländewagen, Mitfahrer im Auto
unbegrenzt, zuzüglich Fähre*
*
Da sich die Fährgebühren nach der Größe
des Geländewagens, der Personen-Zahl und der gewünschten
Kabinen-Kategorie an Bord richten, ermitteln wir für
Sie den jeweils individuell besten Fährpreis. Nehmen
Sie einfach Kontakt zu uns auf, wir beraten Sie gern.
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